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SoMa in PoSe – Postersession von Studierenden

Geschrieben von jaana am 6. Februar 2018

Fachbereiche, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

SoMa in PoSe – Postersession von Studierenden

Absolute Stille im Audimax, als die Studierenden des Studiengangs Sozialmanagements ihre Arbeitsergebnisse am Donnerstag, den 1. Februar 2018, präsentierten. Eine hohe Spannung hatte sich im Verlauf des Semesters aufgebaut, da alle Studierenden die Entwicklung ihrer Poster von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Produkt erwarteten. Auf vielfältige Art und Weise wurde auf den Postern dargestellt, wie sich der Studiengang Sozialmanagement in den vergangenen 20 Jahren an der Hochschule Nordhausen entwickelt hat.Julia Köber, Nathalie Köhler und Lena Jagemann platzierten auf ihrem Poster „20 Einblicke“ in das Studium des Sozialmanagements. Sie waren von der freien Prüfungsaufgabe und ihrer individuellen Ausgestaltung sehr angetan. Poster sind ein erfrischend anderes Format neben konventionellen Prüfungen. Franziska Kölling stellte mit ihrer Gruppe ein Poster vor, das an ein Filmplakat des Spielfilms „Titanic“ erinnerte. Über ihre Arbeit sagte sie, dass sie froh war, so offen mit ihrer Gruppe darüber entscheiden zu können, in welcher Art und Weise sie dieses Plakat gestalten könnte. Auch die direkte Umsetzung der Theorie in die Praxis wurde von ihr besonders hervorgehoben. Besonders interessant fand Melissa Förster, wie sich einige Entwürfe während des Semesters entwickelten. So musste sie sich mit ihrer Partnerin Selina Haderlein der Aufgabe stellen, ihre anfängliche Idee wegen fehlender Zuarbeiten noch einmal „umzuwerfen“.Wie kam es zu dieser Prüfungsaufgabe? Die Lehrenden im Modul „Marketing in der Sozialwirtschaft“, Anja Bachmann-Duscha und Frauke Kämmerer, setzten sich das Ziel, zwei Lehrveranstaltungen so miteinander zu verknüpfen, dass es gelingt, theoretische Inputs mit praktischen Übungen zu kombinieren. Die Studierenden sollten beide Lehrveranstaltungen nicht als isoliert nebeneinander stehend wahrnehmen, sondern Schnittmengen identifizieren und Bezüge zwischen beiden Lehrveranstaltungen erkennen.Es gibt nicht die eine Lösung für diese Aufgabe. Stattdessen wurden die Studierenden eingeladen, ihre unterschiedlichen Kompetenzen einzubringen und in einem Kommunikationskonzept zu begründeten Entscheidungen zu kommen. Sie empfanden es als herausfordernd, Konsens in der eigenen Gruppe zu finden, die Zeit zu planen und den Arbeitsaufwand abzuschätzen. Eine weitere wichtige Lernerfahrung war zudem das Zurückstellen der eigenen Interessen und gestalterischen Präferenzen und die Übernahme der Perspektive einer bestimmten Zielgruppe. Mit dieser Aufgabe wurde eine realistische Situation geschaffen, wie sie auch im beruflichen Kontext zu finden ist.(Bericht von Anja Bachmann-Duscha & Frauke Kämmerer)Link zum Bachelorstudiengang: Sozialmanagement

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