Abseits des Mainstreams: Auslandssemester in Mittel- und Osteuropa

Viele Länder in Mittel- und Osteuropa sind uns eher unbekannt, wir haben sie noch nicht bereist und als Reiseziel auch gar nicht im Blick, da uns andere Länder einfach attraktiver, fortschrittlicher oder vertrauter erscheinen. Der Osten Europas hat aber definitiv mehr zu bieten als das, was sich die meisten darunter vorstellen!

„Ist die Rede von Estland, denken zahlreiche Menschen oft an ein schlecht entwickeltes Land des Ostblocks. Mein Auslandssemester hat mir gezeigt, dass dies keineswegs der Fall ist. Während meiner Zeit in Estland konnte ich ausschließliche positive Erfahrungen sammeln und war rundum begeistert. Egal, ob zum Studieren oder zum Urlaub machen, dieses Land ist auf jeden Fall einen Besuch wert.“

(Tallinn University, Estland, WS17/18)

Solche und ähnliche Gedanken hatten viele Studierende unserer Hochschule, die in Polen, Slowenien, Estland, Litauen, Lettland, Tschechien oder Rumänien unterwegs waren. Sie alle hatten den Mut, mit wenig Vorwissen ein ihnen fremdes Land zu besuchen und sie sind mit unzähligen positiven Eindrücken und Erfahrungen wieder zurückgekommen.

Von Warschau oder Breslau in Polen, über Budapest in Ungarn, Tallinn in Estland und Bukarest in Rumänien – Dies ist nur eine kleine Auswahl von Orten, die sich zu modernen Städten entwickelt haben und in denen es dir sicher nie langweilig wird. Aber auch außerhalb des Studententrubels in den Städten haben diese Länder einiges zu bieten.

 „Um ehrlich zu sein hatte ich keinen Schimmer von diesem Land. Nach kurzen Recherchen und einem positiven Eindruck entschied ich mich dann dafür. Grund war vor allem die Lage, welche Slowenien zu bieten hat. Die Adria auf der einen Seite, die Berge auf der Anderen und dazu noch die unbeschreiblich schöne Natur.“

(University of Ljubljana, Slowenien, WS15/16)

Ein weiterer Aspekt, der für einen Auslandsaufenthalt im Osten Europas spricht, sind die vergleichsweise günstigen Lebenskosten. Ob beim Einkaufen, Essen gehen, auf Studentenpartys oder was das Wohnen angeht: deine Ausgaben werden unter den Preisen liegen, die du hier aus Deutschland gewohnt bist! Das hat den Vorteil, dass mehr von deiner Erasmusförderung dafür übrigbleibt, am kulturellem Leben teilzunehmen, die nationale Küche auszutesten und das Land zu bereisen. Studierende nutzten unter anderem die Möglichkeit von den baltischen Staaten nach Skandinavien zu reisen, machten einen Wochenendausflug nach St. Petersburg und andere erkundeten die umliegenden Nationalparks von Budapest.

„Erst wollte ich wie meine Kommilitonen nach England, Frankreich oder Finnland… Aus den verschiedensten Gründen habe ich mich letztendlich dagegen entschieden und wollte entdecken, welche Orte Europa außerhalb meines bisherigen geistigen Horizonts noch zu bieten hat.“

(University of Maribor, Slowenien, WS 15/16)

Warum also nicht ein Auslandsaufenthalt in einem dieser Länder verbringen und mal eine neue und eher unbekannte Perspektive Europas erhalten? Als Tipp gibt euch eine Studierende mit auf den Weg:

„Lasst euch einfach von einem eher unbekannten Land überraschen und genießt das Erasmussemester!“

Studienaufenthalte in der EU-33 können über Erasmus+ finanziell gefördert werden. In den oben genannten Ländern könnt ihr bis zu 300 € im Monat erhalten (und ihr müsst nichts davon zurückzahlen). Sichert euch jetzt eure Erasmusförderung und bewerbt euch bis 22.02.2019 für einen Auslandsaufenthalt im Studienjahr 2019/2020. Wie das genau geht, erfahrt ihr hier.

Eine Übersicht über die Partnerhochschulen der HS Nordhausen findet ihr hier.

Cafés in Warschau
Tatragebirge in der Slowakei

Beitrag von: International Office

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