Exkursion nach Lippendorf

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Elektrische Energiesysteme“ findet jährlich eine Exkursion zum Braunkohlekraftwerk Lippendorf der Vattenfall AG statt. Ziel der Veranstaltung ist es, den teilnehmenden Studierenden aus den Studiengängen Regenerative Energietechnik und Wirtschaftsingenieurwesen für Nachhaltige Technologien einen Eindruck von modernen Großkraftwerken zu vermitteln und die im Rahmen der Vorlesungen erworbenen Kenntnisse mit eigenen Eindrücken zu unterlegen.

Das 1999 in Betrieb genommene Grundlastkraftwerk verfügt über eine Bruttonennleistung von 2x 920 MW. Zwei baugleiche im Zwangsdurchlauf betriebene Dampferzeuger mit einer Dampfleistung von 2420 t/h stellen als Dampfparameter einen Druck von 267 bar und eine Temperatur von 550 °C bereit. Als Turbinen kommen zwei fünfgehäusige Hochtemperatur-Kondensationsturbinen zum Einsatz welche je einen 1167 MVA Generator antreiben (wasserstoff-/wassergekühlt). Blocktransformatoren speisen die erzeugt Energie nach der Übersetzung 27 / 400 kV in das Netz ein. Die notwendige Rauchgasreinigung beinhaltet eine Entstaubung mit Elektrofiltern, Stickoxidminderung, Entschwefelung und ein Branntkalk-Nasswaschverfahren (REA).

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Aufruf – Geschichten aus den Semesterferien

Für die Septemberausgabe unserer Campusseite in der Thüringer Allgemeinen, die am 26.09.16 erscheinen soll, suchen wir Studierende, die in den Semesterferien etwas Interessantes vorhaben, worüber wir berichten können – z.B. eine spannende Reise, Globetrotting, Welterkundung per Rucksack, ein tolles Praktikum, Mitarbeit in einem innovativen Projekt usw. usw. usw.

Als Dankeschön gibt es ein HSN Fanpaket! 🙂 Sollten sich viele Studierende zurückmelden, können wir das Ganze auch bis zur Oktoberausgabe verlängern und mehr Beiträge bringen.

Interessenten melden sich bei Tina Bergknapp unter 03631/420-112 oder tina.bergknapp@hs-nordhausen.de

Alle bisherigen Campusseiten gibt es hier.

Bildquelle: Pixabay

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Was ist das?

Ein Hochspannungsschalter und ein Turbinenläufer auf dem Hochschulgelände – Woher stammen die Gegenstände und wie gelangten sie eigentlich in den Besitz der Hochschule Nordhausen?

Hochspannungsschalter und Turbinenläufer  (1)

Turbine

Am Anfang stand das Steinkohlekraftwerk Castrop-Rauxel. Es wurde aufgrund des wachsenden Strombedarfs der Klöckner Zechen im Ruhrgebiet gebaut und war zu der Zeit das größte Blockkraftwerk auf Steinkohlebasis in Deutschland. Block 1 wurde 1958 in Betrieb genommen. Danach entstand mit dem Block 2 ein 87 m hoher Naturzug-Kühlturm als einer der damals größten der Welt. Der ebenfalls gebaute 230 m hohe Schornstein wurde als „Deutschlands höchster Raucher“ bekannt.

Aber was hat das Steinkohlekraftwerk Castrop-Rauxel mit der Hochschule Nordhausen zu tun? Mehr als manch einer denkt: „Für die Hochschule ist neben einer sehr guten Lehre und Forschung ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild des Campus von Bedeutung. Dazu gehören ideal auch technische Monumente. Im Rahmen der Konzipierung des Schwerpunkts Energiesysteme des August-Kramer-Instituts und folgend des Studiengangs Regenerative Energietechnik hatte ich den Gedanken, ein zum Thema passendes Objekt auf der Freifläche an der Campuszufahrt Hallesche Straße aufzustellen“, so Prof. Matthias Viehmann, welcher als Professor für Industrieelektronik tätig ist und von 2006 bis 2008 Direktor des August-Kramer-Instituts war.

Bei dem Vorhaben kam ihm die Bekanntschaft mit einem leitenden Mitarbeiter der Firma Balcke Dürr/SPX Company entgegen – einem Unternehmen, welches im Kraftwerkbau und -service tätig ist. Das Unternehmen war damals, die Rede ist von 2008, in die Abrissarbeiten des Kraftwerks Castrop-Rauxel involviert. Es ergab sich die Möglichkeit, das bereits zu dem Zeitpunkt stillgelegte Steinkohlekraftwerk Castrop-Rauxel zu besichtigen, um nach interessanten Objekten Ausschau zu halten. „Vorort wurden Prof. Viktor Wesselak, erster berufener Professor für den Studiengang Regenerative Energietechnik, und ich durch das Kraftwerk geführt. Zeitweise mussten wir aufgrund des Zustands des Kraftwerks im Inneren enge und durchaus schmutzige Stellen durchqueren. Nach dem Rundgang entschieden wir uns letztendlich für einen Hochspannungsschalter und einen Turbinenläufer“, so Prof. Viehmann.

Als im April 2008 die Abrissarbeiten forciert wurden, konnte durch den bekannten Firmenmitarbeiter der Transport der beiden Gegenstände nach Nordhausen organisiert werden. Im Rahmen der Errichtung des Instituts für Regenerative Energietechnik an der Halleschen Straße entstanden die Fundamente für den Turbinenläufer und den Hochspannungsschalter. Anschließend wurden der ca. 8 m hohe Hochspannungs- oder auch Freifeldschalter, der dem Zu- und Abschalten der Freileitung diente, und der Turbinenläufer auf der Freifläche aufgestellt. Bei letzterem handelt es sich um den Läufer einer Speisepumpenantriebsturbine, welche im Wasser-Dampf-Kreislauf eines Kraftwerks für den Prozessdruck sorgte. „Ursprünglich hatte ich eine Lackierung des Turbinenläufers vorgesehen. Letztendlich entschied ich mich aber für seinen Originalzustand und ergänzte die Exponate mit einer kleinen Schautafel. Mein Dank gilt der Firma Balcke Dürr/SPX Company, speziell meinem dort tätigen Bekannten, für die kostenlose Bereitstellung der beiden Teile, dem Kollegen Wesselak für die Organisation der Fundamente und nicht zuletzt dem stets hilfsbereiten Hausmeisterteam für die Anbringung der Schautafel“, so Prof. Viehmann.

So kam es, dass der Hochspannungsschalter sowie der Turbinenläufer die Besucher der Hochschule aus Richtung Hallesche Straße empfangen und als Objekte der Technikgeschichte zum Erscheinungsbild der Hochschule beitragen.

(Artikel: Elisa Noack / Fotos: Tina Bergknapp)

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Bildergalerie – Campusfest 2016

Bei bestem Wetter waren in diesem Jahr wieder jede Menge Besucher zum traditionellen Campusfest an die Hochschule Nordhausen gekommen …

Übrigens: Die Charity-Barbier Aktion „Haare lassen für einen guten Zweck“ hat 102,30 EURO Spenden eingebracht – diese gehen an die Kinderkrebshilfe. Herzlichen Dank Micha Bienge!

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Nachhaltigkeitswoche

Plakat_Nachhaltigkeitswoche_2016_großProgramm Nachhaltigkeitswoche zum Download

Vom 20. bis 25. Juni 2016 veranstaltet die Nachhaltigkeitsinitiative GoFair die erste Nachhaltigkeitswoche in Nordhausen. Die vielseitige Thematik der Nachhaltigkeit soll sowohl an der Hochschule als auch in der Stadt eine Woche lang in den Fokus genommen werden – mit einem Schwerpunkt auf Ernährung und Nachhaltigkeit an Hochschulen.

Dazu hat GoFair ein breites Programm an Veranstaltungen geplant, zu dem die Gruppe herzlich einlädt. Von Vorträgen über Diskussionen, Workshops und Filmvorführungen bis zur Tauschparty und Nachhaltigkeits-Führung werden zahlreiche Veranstaltungen zum Informieren und Mitmachen angeboten. Den Abschluss der Woche bildet schließlich am Samstag das jährlich stattfindende Vegane Straßenfest in der Kurzen Meile (Barfüßerstraße) mit handgemachter Musik und gutem Essen.

Genauere Informationen zu dem Programm und zu einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter gofair.jimdo.com/aktuelles und auf der Facebookseite von GoFair: www.facebook.com/gofair.nordhausen.

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MittsommerVest – das vegane Straßenfest in der Kurzen Meile
Mit gutem Essen & Musik von Woodlings und anderen

Es wird wieder musikalisch in der Kurzen Meile der Nordhäuser Altstadt. Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Nachhaltigkeitsinitiative GoFair zusammen mit dem Weltladen das vegane Straßenfest in der „Kurzen Meile“. Neben veganen Köstlichkeiten und Getränken gibt’s es handgemachte Musik und Unterhaltung verschiedener Künstler und praktische Tipps zu nachhaltigem Handeln.

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Minister zu Besuch

Thüringens Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee war heute zu Besuch am Staatlichen Studienkolleg hier auf unserem Campus. Er kam mit Studierenden aus aller Welt ins Gespräch, erkundigte sich nach ihren Zukunftsplänen und besuchte auch den ersten Flüchtlingskurs, der kürzlich am Studienkolleg gestartet ist. Begleitet wurde der Minister vom Leiter des Studienkollegs Lutz Herfurth, HSN Präsident Prof. Dr. Jörg Wagner und Landrat Matthias Jendricke.

Minister Tiefensee zu Gast im Studienkolleg (1) Minister Tiefensee zu Gast im Studienkolleg (2) Minister Tiefensee zu Gast im Studienkolleg (3) Minister Tiefensee zu Gast im Studienkolleg (4) Minister Tiefensee zu Gast im Studienkolleg (5)

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Aus dem Hochschulsport – Platzeröffnung

Kürzlich befreiten viele fleißige Hände bei einem gemeinsamen Arbeitseinsatz das Beachvolleyballfeld der Hochschule von Unkraut & Gras, damit am 4. Juni ein Beachvolleyball- sowie Fußballturnier stattfinden konnte. Hier die Ergebnisse: Spielplan, Ergebnisse und Platzierung

Es war eine tolle Platzeröffnung mit viel Interesse und Engagement von allen Beteiligten. Herzlichen Dank an Karzer, Stura und die Übungsleiter „Fußball & Volleyball“.

 

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