Sonnenfinsternis über dem Campus

Aus dem Balkon des Präsidenten-Büros wurde heute kurzerhand ein Observatorium. Von hier aus hatte unsere Kamera einen fantastischen Blick auf die partielle Sonnenfinsternis, die wir von ca. 9:30 Uhr bis kurz vor 11:00 Uhr beobachten & fotografieren konnten.

Vielen Dank für den Tipp mit der Rettungsdecke an Christiane Mund! :-)

Sonnenfinsternis am 20. März 2015

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Ein Job mit bester Aussicht

Job mit bester Aussicht

Windräder sind aus unseren Landschaften nicht mehr wegzudenken – dabei sind sie gleichermaßen imposant wie auch für viele Menschen unästhetisch. Und dennoch sind sie eine effektive und vor allem saubere Alternative zu konventionellen Methoden der Stromerzeugung. Seit 2003 werden an der Hochschule Nordhausen im Studiengang Regenerative Energietechnik junge Frauen und Männer zu Ingenieuren ausgebildet, die ihr berufliches Tätigkeitsfeld unter anderem im Bereich Windenergie finden.

Zwei junge Männer aus dem zweiten Jahrgang arbeiten heute bei einer Ingenieurgesellschaft, die sich auf die Überprüfung von Windenergieanlagen spezialisiert hat. Während Sebastian Schwarzburger sich mit der Inbetriebnahme und Überprüfung solcher Anlagen befasst, nimmt sein Kommilitone Marcus Drößler neben Bauüberwachungen und Inbetriebnahmen auch Standsicherheitsprüfungen vor und wird dann gerufen, wenn ein Schaden eingetreten ist. „Es ist ein sehr spannender Job und ganz nebenbei sehen wir viel von der Welt“, berichtet Sebastian Schwarzburger. Er war unter anderem schon in Südafrika bei Prüfungen von Windparks beteiligt.

Viel von der Welt sehen sie aber auch aus ganz anderer Perspektive – denn die Überprüfungen der fertigen Windräder erfolgt in schwindelerregenden Höhen von rund 140 Metern. Daran mussten sich die Beiden anfangs erst mal gewöhnen. Auch wenn die Aussicht oft beeindruckend ist, bleibt bei der hochkonzentrierten Arbeit dafür jedoch meist nicht viel Zeit, sagen die beiden Ingenieure.

Die Begehung einer solchen Anlage dauert ungefähr einen halben Tag (je nach Situation und Auftrag), die andere Hälfte des Tages verbringen die Gutachter damit, ihre Arbeit zu dokumentieren. Dafür werden zwischen 300 und 1000 Fotos bei einer Begehung gemacht, um den vorgefundenen Ist-Zustand oder gegebenenfalls entstandenen Schaden belegen zu können. Ein errichtetes Windrad soll schließlich möglichst 20 Jahre und länger laufen, damit die hohen Investitionskosten sich rentieren. In dieser Zeitspanne sind die Anlagen vielen verschiedenen und stark wechselnden Belastungen ausgesetzt, die regelmäßige Überprüfungen notwendig machen.

Während die Elektrik, Elektronik, Sensorik oder die Hydraulikanlage relativ störanfällig sind, weisen Getriebe und Rotorblätter eher selten Störungen auf. Deren Reparaturen sind allerdings wesentlich aufwendiger und häufig mit Stillstandszeiten verbunden, die hohe Kosten bedeuten. Um dies zu umgehen werden hochmoderne Untersuchungsmethoden angewandt. So wird zum Beispiel Videoendoskopie genutzt, um schwer erreichbare Innenräume zu untersuchen.

Wenn man als normaler Bürger mit dem Auto an den riesigen Stromerzeugern vorbei fährt, macht man sich kaum Gedanken darüber, wie wichtig die durchdachte Konstruktion und die regelmäßige Überprüfung sind. „Für diese Arbeiten müssen wir nicht nur extrem höhentauglich sein, sondern auch diverse Sicherheitstrainings durchführen“, erklärt Marcus Drößler. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Höhenrettungsschein, bei dem man lernt, sich oder andere aus der großen Höhe zu retten. Solche Ernstfälle treten allerdings höchst selten auf. Für die beiden jungen Ingenieure ist es trotz der waghalsigen Höhe der schönste Beruf, den sie sich vorstellen können.

(von Katrin Tschernatsch-Göttling / Fotos: Marcus Drößler)

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König der Herzen

Foto: Peter Scholz (Theater Nordhausen)

Foto: Peter Scholz (Theater Nordhausen)

“Liebe Leute, hiermit setze ich die Reihe der Komödien fort und komme damit zu einem Werk, in dem diesmal die Integration anderer Kulturen im Vordergrund steht.

„König der Herzen“ geht der Frage nach: Was würde geschehen, wenn auf höchster Regierungsebene eine undenkbare Beziehung unterschiedlichster Kulturen zustande käme?

In unserer Geschichte verletzt sich der britische König bei einem Unfall lebensgefährlich. Also soll nun der Kronprinz, Richard, den Thron besteigen. Was jedoch zu einem Problem wird – Richards Verlobte Nasreen ist eine Muslimin. Obwohl Nasreen und ihre Familie absolut keine terroristischen Aktivitäten verübt haben und Nasreen selbst in England aufgewachsen ist, sind natürlich alle Mitglieder des Königshauses streng gegen ein britisch – muslimisches Königspaar. Besonders der Premierminister Bailey versucht alles Mögliche, um die beiden zu trennen.

Diese Komödie stellt sehr schön dar, wie weit wir bisher wirklich im Punkt internationale Toleranz gekommen sind. Zwar ist „König der Herzen“ nicht die amüsanteste Komödie, jedoch ein Werk, das absolut ernst zu nehmen ist.

Wenn ihr wissen wollt, ob eine solch komplizierte Beziehung bestehen kann, ob Toleranz und Integration derart verschiedener Kulturen in unserer Welt bereits vorherrscht, dann schaut es euch einfach an.”   

- Maximilan Barth, Student der Hochschule Nordhausen -

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Nachgefragt!

Ein Fachschaftsrat will`s wissen …





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Bildergalerie – JUGEND FORSCHT

Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (1) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (2) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (3) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (4) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (5) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (6) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (7) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (8) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (9) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (10) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (11) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (12) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (13) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (14) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (15) Regionalausscheid Jugend Forscht 2015 (16)

Preisträger des 13. Regionalausscheids “JUGEND FORSCHT” & “SCHÜLER EXPERIMENTIEREN” an der Hochschule Nordhausen:

JUGEND FORSCHT

FACHGEBIET ARBEITSWELT

  1. Platz: „Plastik aus Holz – Zukunftsidee oder kurzzeitiger Trend“ – Armin Wiesenmüller (17), Dominic Koch (18) – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein
  2. Platz: „Organspende – eine vertretbare Lebensverlängerung“ – Josephine Bosold (18), Laura Urbach (18) – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein
  3. Platz: „Regenbogenholz – erhöhte Wertschöpfung aus einheimischen Rohstoffen“ – Daniel Grube (15) – Staatliche Regelschule G.H. Rossleben

FACHGEBIET BIOLOGIE

  1. Platz: „Sport ohne Kohlenhydrate- Entzug mit Folgen“ – Antonia Fruntke (18), Frauke Sophie Seeber (18) – Tilesius-Gymnasium Mühlhausen
  2. Platz: „Das Aussterben der Wildwachtelpopulationen und die Schwierigkeiten der Nachzucht domestizierter Wildformen.“ Moritz Schröter (17), Martin Ohnesorge (18) – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein
  3. Platz: „Tierisch giftig?! Tierische Toxine in der Pharmazie“ – Anna Lorenz (17) – Käthe-Kollwitz-Gymnasium Lengenfeld unterm Stein

FACHGEBIET CHEMIE

  1. Platz: „Betrachtungen zur Herstellung der Steviolglycoside“ – Henry Lindner (18) – Gymnasium “Friedrich Schiller” Bleicherode

FACHGEBIET GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTEN

  1. Platz: „Verbesserung des ökologischen Zustandes von Fließgewässern im Landkreis Nordhausen durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie“ – Martin Maulhardt (18), Jeff-Nic Jentschke (18), Luica Käfer (17) – Gymnasium “Wilhelm von Humboldt” Nordhausen

FACHGEBIET MATHEMATIK/INFORMATIK

  1. Platz: „2-Färbbarkeit von Platonischen Körpern“ – Alina Teichmüller (15), Thu Thao Nguyen (15), Lukas Igla (15) – Gymnasium “Wilhelm von Humboldt” Nordhausen
  2. Platz: „5er LED-Matrix“ – Max Moses (18) – Gymnasium “Wilhelm von Humboldt” Nordhausen
  3. Platz: „Quadrocopter“ – Lisa Werfling (18), Tobias Höwener (18), Kamil Jankowski (18) – Gymnasium “Wilhelm von Humboldt” Nordhausen

FACHGEBIET PHYSIK

  1. Platz: „Quark – Alles nur kein Milchprodukt“ – Chris Kellner (18) – Tilesius-Gymnasium Mühlhausen

FACHGEBIET TECHNIK

  1. Platz: „Digitale Essenmarken“ – Julius Berger (18), Saskia Freiberg (18), Kristina-Marie Großmann (18) – Gymnasium “Wilhelm von Humboldt” Nordhausen
  2. Platz: „Krabbelkäfer“ – Max Hundeshagen (16), Nicolas Görke (16) – Gymnasium “Wilhelm von Humboldt” Nordhausen
  3. Platz: „Die Entwicklung einer APP als Unterhaltungs- und Kommunikationsmittel“ – Bernhard Vockrodt (16), Daniel Egerer (16), Jonathan Hindermann (16), Staatl. Regelschule Johann Wolf Dingelstädt

SCHÜLER EXPERIMENTIEREN

FACHGEBIET ARBEITSWELT

  1. Platz: „Die Welt der Hölzer“ – Maik Widder (12) – Staatliche Regelschule G.H. Rossleben

FACHGEBIET BIOLOGIE

  1. Platz: „Wie reagiert das Gehirn auf Musik?“ – Helene Steikert (12), Katja Liesegang (13), Giselle Nebelung (12) – Herder-Gymnasium Nordhausen
  2. Platz: „Warze – warts ab!“ – Stella Marie Montag (10) – Staatliche Grundschule “Regenbogen” Geismar
  3. Platz: „Die Entwicklung von Zwergsonnentau-Brutschuppen zu einer ausgewachsene Pflanze“ – Kevin Schollmeyer (14) – Regelschule “Johann Wolf” Dingelstädt

FACHGEBIET GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTEN

  1. Platz: „Das Kyffhäuserland bevor der Mensch da war“ – Michael Hastung (11), Alina Hastung (10) – Kyffhäuserland Grundschule Rottleben

FACHGEBIET MATHEMATIK/INFORMATIK

  1. Platz: „Tauschen oder Halten?“ – Julius Genßler (14) – Herder-Gymnasium Nordhausen

FACHGEBIET PHYSIK

  1. Platz: „Verbrennungsmotor“ – Anjo Mohring (11) – Regelschule „Wilhelm Hey“ Ichtershausen
  2. Platz: „Spannendes auf den Salzwiesen von Roßleben“ – Danny Metze (12) – Regelschule “Gerhart Hauptmann” Roßleben

FACHGEBIET TECHNIK

  1. Platz: „Positionsbestimmung mit Ultraschall“ – Oskar Grünwald (14) – Gymsium „Wilhelm von Humboldt“ Nordhausen
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FAS – eine vermeidbare Tragödie

Ein Bericht aus dem Studiengang Heilpädagogik an der Hochschule Nordhausen:

Im Wintersemester 2014/ 2015 haben sich einige Studierende des Studiengangs Heilpädagogik unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Seidel im Rahmen eines Interdisziplinären Projekts mit dem Thema „fetales Alkoholsyndrom“ (FAS) beschäftigt.

FAS ist ein angeborenes Störungsbild, welches durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft hervorgerufen wird. Alkoholische Getränke erreichen unmittelbar den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes. Alkohol wirkt sich als Zellgift schädigend auf die Zell- und Organentwicklung der Leibesfrucht aus. Unter der „Alkoholspektrumstörung“ (FASD) fasst man alle Ausprägungen der Störungsbilder zu-sammen, die durch die Einnahme von Alkohol der Mutter in der Schwangerschaft verursacht werden. Das Vollbild FAS (s.o.) hat unter den Spektrumstörungen einen Anteil von ca. 10%.

Jährlich werden ca. 4.000 Kinder mit FASD in Deutschland geboren (Geburtenzahl 2013: 680.000). Die Dunkelziffer liegt bei 10.000- 15.000 Kinder pro Jahr. Die am häufigsten erworbene Behinderung betrifft alle Gesellschaftsschichten und ist zu 100% vermeidbar.

Warum ist Alkohol so gefährlich? Da die Leberfunktion des Kindes noch nicht vollständig entwickelt ist, sinkt der Alkoholspiegel im Körper des Embryos/Fetus deutlich langsamer als bei der werdenden Mutter. Dadurch können lebenslang bleibende Schäden entstehen wie zum Beispiel Wachstumsstörungen, Gesichtsveränderungen, geistige und motorische Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensstörungen und Organschäden.

Quelle: http://www.gesundheit.de/sites/default/files/images/roche/pics/a09522.000-1_big.gif

Quelle: http://www.gesundheit.de/sites/default/files/images/roche/pics/a09522.000-1_big.gif

Die Diagnosestellung von FAS wird anhand der Leitlinie (Zusammenfassung der Diagnosekriterien und umfassende Beschreibung des Störungsbildes) unterstützt. Diese wurde 2012 das erste Mal im deutschsprachigen Raum veröffentlicht und gilt für Kinder und Jugendliche von 0- 18 Jahren.

Eine der Mitwirkenden an der Leitlinie war Frau Dr. Hoff- Emden, welche wir im KMG Reha-Zentrum Sülzhayn im Rahmen einer Exkursion besucht haben. Kompetent wurden wir durch Vorträge von Frau Dr. Hoff- Emden und einer Psychologin über das Störungsbild informiert und haben anschließend mit den Referentinnen diskutiert. Bei einem weiteren Besuch bekamen wir einen Einblick in den Reha- Alltag. Ergo-, Physio-, Psycho- und Musiktherapeuten sowie Sonder-, Neuropädagogen und Logopäden schilderten uns anhand vieler Beispiele Therapiemöglichkeiten und -abläufe.

Die Folgen von FAS sind sehr unterschiedlich und vielfältig. Im Bereich des Kindergartens ist häufig das Spielen ohne Anleitung nicht möglich und Freunde des gleichen Alters sind selten. Im Schulbereich haben die Kinder Probleme Verallgemeinerungen, Ursachen und Zusammenhänge zu erfassen und Gelerntes behalten sie nur schwer. Der Abschluss einer Ausbildung ist durch die geistigen Defizite oft erschwert. Auf dem ersten Arbeitsmarkt fällt es den Betroffenen oft nicht leicht einen Arbeitsplatz zu finden und zu behalten.

Weitere Informationen:

www.fasd-deutschland.de

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/022-025.html

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Zeit für die Wärmewende

Cover

Neues Buch zur Solarthermie rückt die regenerative Wärmeversorgung in den Fokus der Energiewende

Heidelberg | Wiesbaden, 27. Januar 2015

Solarenergie wird photovoltaisch zur Stromerzeugung und solarthermisch zur Wärmebereitstellung genutzt. Aber nur die Photovoltaik bestimmt die öffentliche Diskussion rund um die Energiewende. Im Interview mit dem Wissensportal Springer für Professionals kritisieren Thomas Schabbach und Pascal Leibbrandt diese einseitige Fokussierung auf Wind- und Solarstrom sowie steigende Strompreise … HIER weiterlesen

(Quelle: Springer Verlag)

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