Bildergalerie – HIT 2015 & Science Slam

Bei frühlingshaften Temperaturen, blauem Himmel sowie jeder Menge Sonnenschein öffnete die Hochschule Nordhausen ihre Pforten zum Hochschulinformationstag 2015 und lockte hunderte Interessierte an.

HIER entlang zur Pressemitteilung …

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Gute Nachrichten auf 4 Rädern

Auf vielfachen Wunsch der Studierenden & Mitarbeiter(innen) unserer Hochschule wird ab 27. April ein Imbiss-Mobil des Studentenwerks Thüringen auf den Campus rollen. :-)

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Was ist eigentlich ein Science Slam?

Wissenschaft mal anders:

Unterhaltsame Vorträge vor einem gemischten Publikum – beim Science Slam wird Wissenschaft von Jungwissenschaftlern aus dem Labor raus ins wahre Leben geholt.

Der Science Slam ist ein Wettbewerb, bei dem es in zehn Minuten gilt, die Gunst des Publikums zu gewinnen – allerdings nicht mit poetischen Texten, sondern mit ungewohnt spritzig präsentierten wissenschaftlichen Inhalten. Jeder der Slammer hat zehn Minuten Zeit, sein Wissensgebiet dem Publikum auf unterhaltsame Weise zu präsentieren. Dabei ist alles erlaubt. Am Ende entscheidet das Publikum über die beste, unterhaltsamste, informativste Performance.

Die Themen dabei? Vielseitig und interessant!

Zum Hochschulinformationstag der HS Nordhausen freuen wir uns auf spannende Vorträge, die Lust auf Wissenschaft machen – also kommt vorbei! Am 18. April ab 14:00 Uhr heißt es “Hochschulluft schnuppern” und um 18:00 Uhr auf ins Audimax zum Science Slam! SLAM FREI!

Und dies sind die Herausforderer:

1. Reinhard Remfort (Physik/ Duisburg): Dienliche Defekte

Der Physiker Reinhard Remfort, deutscher Science Slam-Meister 2013, erklärt was es mit NV-Störstellen in Diamanten auf sich hat und setzt sich mit seinem Leben und Forschen als Physiker auseinander.

2. Janina Otto (Biologie/ Marburg): Im Schweiße deines Angesichts 

Janina erklärt die chemische Zusammensetzung von Deodorants, wie es auf die Schweißbildung wirkt und warum die Form der Flasche beim Aussuchen des Deodorants keine große Rolle spielen sollte.

3. Philip Bracker (Sprachwissenschaft/ Potsdam): Wie entsteht ethnische Identität?

Philip erklärt, warum unsere Identität sozial konstruiert ist und warum letztendlich alles darauf hinausläuft, dass alle Menschen unterschiedlich sind.

4. Benedikt Dercks (Feststoffverfahrenstechnik/ Bochum): Does size matter? Mikrodestillation

Feststoffverfahrenstechniker Benedikt Dercks erklärt anschaulich bebildert das Mikrodestillationsverfahren, das er, inzwischen promoviert, in seiner Dissertation in Umwelttechnik erforscht hat.

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Die Päpstin

Foto: Roland Obst

Foto: Roland Obst

“Nach einigen Komödien ist es nun soweit: Endlich mal wieder ein Musical im Theater Nordhausen. In „Die Päpstin“ geht es um das Leben Johannas, wie sie ihren Weg zur Päpstin bestritt. In sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen versucht die junge Johanna durch Lesen und Schreiben Bildung zu erlangen, was in der damaligen Zeit für Frauen streng verboten war. Jedoch lässt sich Johanna nicht davon abhalten und schafft es an die Domschule und tritt so ihre anfängliche Ausbildung an. Ihr Kontrahent Anastasius versucht währenddessen aus Machtgründen das Amt des Papstes an sich zu reißen. Dennoch gelingt es Johanna vor ihm Päpstin zu werden. Doch der verräterische Anastasius gibt sich damit noch lange nicht geschlagen …

Das Musical „Die Päpstin“ ist von beeindruckenden musikalischen Aufführungen untermalt und verspricht daher genau das, was es auch sollte: Ein wirklich sehenswertes Musical!

- Maximilian Barth – Student der Hochschule Nordhausen (in Kooperation mit dem StuRa der HSN) -


Anmerkung der Redaktion: Am 21.05. um 19:30 Uhr findet im Theater Nordhausen der Hochschultheatertag statt. Aufgeführt wird “Die Päpstin”. Karten sind zum Sonderpreis in Höhe von 14 € für Hochschulmitglieder erhältlich. Beim Kauf an der Theaterkasse ist die Thoska-Karte vorzulegen.

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Gründonnerstag? …

Gründonnerstag 2015

… da hat sich Petrus wohl leicht in der Farbe vertan … ;-)

Dennoch wünschen wir allen Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiter(innen) und unseren treuen Bloglesern ein paar schöne Osterfeiertage.

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Sonnenfinsternis über dem Campus

Aus dem Balkon des Präsidenten-Büros wurde heute kurzerhand ein Observatorium. Von hier aus hatte unsere Kamera einen fantastischen Blick auf die partielle Sonnenfinsternis, die wir von ca. 9:30 Uhr bis kurz vor 11:00 Uhr beobachten & fotografieren konnten.

Vielen Dank für den Tipp mit der Rettungsdecke an Christiane Mund! :-)

Sonnenfinsternis am 20. März 2015

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Ein Job mit bester Aussicht

Job mit bester Aussicht

Windräder sind aus unseren Landschaften nicht mehr wegzudenken – dabei sind sie gleichermaßen imposant wie auch für viele Menschen unästhetisch. Und dennoch sind sie eine effektive und vor allem saubere Alternative zu konventionellen Methoden der Stromerzeugung. Seit 2003 werden an der Hochschule Nordhausen im Studiengang Regenerative Energietechnik junge Frauen und Männer zu Ingenieuren ausgebildet, die ihr berufliches Tätigkeitsfeld unter anderem im Bereich Windenergie finden.

Zwei junge Männer aus dem zweiten Jahrgang arbeiten heute bei einer Ingenieurgesellschaft, die sich auf die Überprüfung von Windenergieanlagen spezialisiert hat. Während Sebastian Schwarzburger sich mit der Inbetriebnahme und Überprüfung solcher Anlagen befasst, nimmt sein Kommilitone Marcus Drößler neben Bauüberwachungen und Inbetriebnahmen auch Standsicherheitsprüfungen vor und wird dann gerufen, wenn ein Schaden eingetreten ist. „Es ist ein sehr spannender Job und ganz nebenbei sehen wir viel von der Welt“, berichtet Sebastian Schwarzburger. Er war unter anderem schon in Südafrika bei Prüfungen von Windparks beteiligt.

Viel von der Welt sehen sie aber auch aus ganz anderer Perspektive – denn die Überprüfungen der fertigen Windräder erfolgt in schwindelerregenden Höhen von rund 140 Metern. Daran mussten sich die Beiden anfangs erst mal gewöhnen. Auch wenn die Aussicht oft beeindruckend ist, bleibt bei der hochkonzentrierten Arbeit dafür jedoch meist nicht viel Zeit, sagen die beiden Ingenieure.

Die Begehung einer solchen Anlage dauert ungefähr einen halben Tag (je nach Situation und Auftrag), die andere Hälfte des Tages verbringen die Gutachter damit, ihre Arbeit zu dokumentieren. Dafür werden zwischen 300 und 1000 Fotos bei einer Begehung gemacht, um den vorgefundenen Ist-Zustand oder gegebenenfalls entstandenen Schaden belegen zu können. Ein errichtetes Windrad soll schließlich möglichst 20 Jahre und länger laufen, damit die hohen Investitionskosten sich rentieren. In dieser Zeitspanne sind die Anlagen vielen verschiedenen und stark wechselnden Belastungen ausgesetzt, die regelmäßige Überprüfungen notwendig machen.

Während die Elektrik, Elektronik, Sensorik oder die Hydraulikanlage relativ störanfällig sind, weisen Getriebe und Rotorblätter eher selten Störungen auf. Deren Reparaturen sind allerdings wesentlich aufwendiger und häufig mit Stillstandszeiten verbunden, die hohe Kosten bedeuten. Um dies zu umgehen werden hochmoderne Untersuchungsmethoden angewandt. So wird zum Beispiel Videoendoskopie genutzt, um schwer erreichbare Innenräume zu untersuchen.

Wenn man als normaler Bürger mit dem Auto an den riesigen Stromerzeugern vorbei fährt, macht man sich kaum Gedanken darüber, wie wichtig die durchdachte Konstruktion und die regelmäßige Überprüfung sind. „Für diese Arbeiten müssen wir nicht nur extrem höhentauglich sein, sondern auch diverse Sicherheitstrainings durchführen“, erklärt Marcus Drößler. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Höhenrettungsschein, bei dem man lernt, sich oder andere aus der großen Höhe zu retten. Solche Ernstfälle treten allerdings höchst selten auf. Für die beiden jungen Ingenieure ist es trotz der waghalsigen Höhe der schönste Beruf, den sie sich vorstellen können.

(von Katrin Tschernatsch-Göttling / Fotos: Marcus Drößler)

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