Zweite Ausstellung

Die zweite Ausstellung der KreativTruppe steht vor der Tür. Es stellen folgende fünf Künstler(innen) insgesamt 26 Kunstwerke aus:

  • Aileen Erwin
  • Caro Gutsche
  • Frederike Nielsen
  • Marina Petrova
  • Vincenz Vogel

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Blogrundschau

Dies sind aktuelle Beiträge aus unseren Unterblogs. Viel Spaß beim Lesen …

* THE VENTURE: Ein Gründungswettbewerb nach dem Prinzip „Patent sucht Gründer“

* Warum man sich für das Deutschlandstipendium bewerben sollte

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Wie schmeckt eigentlich ein Hackschnitzel?

Trocken, zäh, vor allem holzig und keinesfalls empfehlenswert für Fans kulinarischer Hochgenüsse! Das wäre gewiss unser Fazit gewesen – hätten wir ein Hackschnitzel tatsächlich jemals gekostet. In der Tat handelt es sich beim Hackschnitzel um zerschreddertes Holz, das insbesondere als Rohstoff für die holzverarbeitende Industrie sowie als erneuerbarer Brennstoff dient.

Hackschnitzel (©DrUGO_1.0 / Fotolia)

Hackschnitzel werden mit Hilfe stationärer und mobiler Scheiben-, Trommel- oder Schneckenhacker produziert. Dazu wird unter anderem Waldrestholz, Schwachholz aus Kurzumtriebsplantagen, Industrierestholz und anderes minderwertiges Holz aus einer Durchforstung, Schnittgut aus Landschaftspflegemaßnahmen oder Altholz verwendet. Aus logistischen Gründen findet eine Zerkleinerung des Holzes meist direkt vor Ort statt.

Als Brennstoff finden Hackschnitzel beispielsweise in einem sogenannten Hackschnitzelkessel Verwendung. Dabei decken diese Hackschnitzelkessel nahezu den kompletten Leistungsbereich ab. Sie dienen der Bereitstellung von Wärmeenergie für Ein- und Mehrfamilienhäuser bis hin zu großen Industrieprozessen und Fernwärmenetzen. Diese sind dabei vollständig automatisiert und bedürfen lediglich eines geringen Wartungsaufwands.

Weiterhin sind Hackschnitzel ein wichtiger Rohstoff für die holzverarbeitende Industrie und jeder von uns hatte schon einmal mit ihnen zu tun. So werden Hackschnitzel z. B. für Pressspanplatten, wie man sie etwa für Möbel verwendet, und in der Papierherstellung benutzt.

Auch im Garten- und Landschaftsbau kommen Hackschnitzel zum Einsatz; etwa als Material für Bodenbedeckungen.

Innerhalb der Forschung an der Hochschule Nordhausen wurden Hackschnitzel bereits auf ihre Verbrennungseigenschaften (Staub- und Schadstoffemissionen) im hauseigenen Hackschnitzelkessel untersucht; insbesondere im Studiengang „Regenerative Energietechnik“.

Hackschnitzel kann man also nicht essen – auch wenn der Begriff schnell kulinarische Assoziationen weckt. Dennoch gewinnt das Hackgut vor dem Hintergrund der Energiewende vor allem als klimaneutraler Biomassebrennstoff immer mehr an Bedeutung.


von: Daniel Rübesamen (Institut für Regenerative Energietechnik) & Tina Bergknapp

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Studierende auf Schulbesuch

Iinterdisziplinäres Projekt Depression

Im Rahmen des Interdisziplinären Projekts des Hochschule Nordhausen „Für Menschen mit Depression gegen Ausgrenzung“ wurde im Juni an der Lessing Schule in Nordhausen ein Projekttag mitgestaltet. Anhand eines theoretischen Inputs und Elementen aus der Kunsttherapie wurde die Thematik „Depression“ einer 8. Klasse näher gebracht.

Unter anderem konnten die Schüler(innen) verschiedene Gefühle pantomimisch darstellen und sich mittels Musik auf eine „Bleistiftreise” begeben. Abschließend führten die Studierenden eine Achtsamkeitsübung durch. Im Mittelpunkt stand das bewusste Wahrnehmen und Reflektieren. Alles in allem wurde der Projekttag sehr interessiert von den Schüler(innen) angenommen und sie arbeiteten engagiert mit.

Ein Dank gilt vor allem der Klassenlehrerin Frau Marx und dem Schulsozialarbeiter Herr Hoffmann für die Unterstützung.

– IP „Für Menschen mit Depression gegen Ausgrenzung“ –

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Glück und Glas – so schnell bricht das …

Für die Entwicklung eines neuartigen Solarkollektors muss neben den Wärmeübertragungsvorgängen, der Fluidverteilung und der Strahlungswandlung unter anderem auch die Glasstabilität erforscht werden, denn laut der Pflichtanforderungen muss ein Kollektor in der Realität auf dem Dach oder in der Fassade teils enormen Schnee- und Windlasten standhalten. Und genau das haben unsere Forscher vom Institut für Regenerative Energietechnik getestet.

Das Video zeigt eine Glaslastenanalyse mit EINER TONNE Last, die über einen Wassersack auf eine Glasscheibe bei allseitiger linienförmiger Lagerung aufgebracht wurde. Diese Last entspricht dem vierfachen der Pflichtvorgaben. Der Test beweist also – die eingesetzten Glasscheiben halten den Vorgaben Stand.

Diese und andere spannende Forschungsprojekte werden unter anderem in den Studiengängen Regenerative Energietechnik & Systems Engineering an der Hochschule Nordhausen durchgeführt.

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Amnesty-International Gruppe an der HSN

Am 17. Juni gründete sich die Amnesty-International Gruppe der Hochschule Nordhausen; somit neben Jena, Erfurt, Ilmenau und Hildburghausen die fünfte Amnesty-Gruppe Thüringens. Sie wurde von Albert Kinas und Romy Sigler, zwei Studierenden des Studiengangs Sozialmanagement, ins Leben gerufen und besteht momentan aus 16 Mitgliedern.

Amnesty International ist eine Nicht-staatliche Organisation, die sich weltweit für die Menschenrechte einsetzt. Grundlage bildet dabei in erster Linie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 der Vereinten Nationen.

Überall in der Welt organisieren sich Menschen in Amnesty-Gruppen und versuchen durch vielfältige Aktionen die Einhaltung der Menschenrechte zu erwirken, vor allem mithilfe von Unterschriftenlisten und Briefen an die Regierungen.

Am 1. Juli trat die Amnesty-Hochschulgruppe Nordhausen erstmalig in Erscheinung mit einem Stand auf dem Campusfest. Zu diesem Anlass hatte sie sich eine Petition ausgesucht, die sich gegen die Foltermethoden des CIA richtet. Daneben lag umfangreiches Informationsmaterial rund um die Arbeit von Amnesty-International aus. Gleich bei dieser ersten Aktion sammelte die Gruppe 90 Unterschriften und stieß allgemein auf viel Interesse.

Die Hochschulgruppe ist auch für Nicht-Studierende offen, welche aktiv einen Beitrag zur Verbesserung der Menschenrechtssituation weltweit leisten möchten. Interessierte halten sich dafür am besten an die Facebook-Seite der Gruppe.

– Helena Schweizer –

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Hoch hinaus

Am vergangenen Dienstag durfte eine Gruppe Studierender des Studienganges Heilpädagogik der Hochschule Nordhausen hoch hinaus. Unter der professionellen Anleitung von Rüdiger Neitzke (Mobilé Nordhausen), einer unterstützenden Helferin und vier Studentinnen wurde die Erlebnispädagogik zu einem wirklichen Erlebnis.

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung, in der verschiedene Methoden der Heilpädagogik den Studierenden näher gebracht werden sollen, entschieden vier Heilpädagogikstudentinnen, sich etwas intensiver mit der Erlebnispädagogik auseinanderzusetzen.

Nach einigen Recherchen der Möglichkeiten in Nordhausen und einer allgemeinen Übersicht über das Thema wurde zügig Kontakt zum Kletterhochseilgarten am Petersberg und somit zu Rüdiger Neitzke aufgenommen, der selbst ausgebildeter und erfahrener Erlebnispädagoge ist.

Bald darauf trafen wir uns und durften bei seiner Arbeit hospitieren … und bald war klar: Erlebnispädagogik muss erlebt werden – und es lohnt sich! Also machten wir uns daran, selbst eine Einheit zum Selbsterleben und Grenzen austesten vorzubereiten denn dieses einmalige Angebot wollten wir unseren Kommilitonen nicht vorenthalten.

Am 30. Juni boten wir dann in Kooperation mit Herrn Neitzke die erlebnisreiche Aktion an. Nach einer kleinen thematischen Einführung und einigen Kennenlernspielen widmeten wir uns ganz dem Motto „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ (Henry Ford). So wurde versucht durch verschiedene Programmpunkte, Vertrauen in der Gruppe aufzubauen und somit gezielt das Teambuilding zu fördern.

Vertrauen und Vertrautheit ist ganz wichtig, wenn man am Petersberg in luftige Höhen steigen will. Während des Versuchs auf stählernen Seilen in der Höhe zu balancieren, erfolgt eine Sicherung durch andere Menschen vom Boden aus. In diesem Moment liegt das eigene Leben in den Seilen, den Klettergurten und den Händen anderer. Pädagogisch gesehen, ist dies ein großer Mehrwert, da es nicht nur um den Spaßfaktor des Kletterereignisses und die Grenzerfahrung geht, sondern auch um Vertrauen und Verantwortung.

Es war eine sehr spaßige, erlebnisreiche und pädagogisch wertvolle Erfahrung für uns alle und Kommentare wie „Wie schön! Ich fühle mich so, als ob ich auf Klassenfahrt wäre!“ oder „Ich bin stolz auf mich, dass ich mich überwunden habe!“ haben uns gezeigt, dass sich dieses Angebot wirklich gelohnt hat. Learning by doing ist und bleibt eben am effektivsten – das ist ganz nebenbei einer der Grundsätze der Erlebnispädagogik!

Wir bedanken uns sehr bei Rüdiger Neitzke für seine hochmotivierte und kooperierende Art, der Hochschule Nordhausen, die uns durch eine finanzielle Unterstützung den Tag ermöglichte und allen Teilnehmer(innen), die die Aktion zum vollen Erfolg werden ließen.

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